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| Definition
 Enstehung von Resistenzen
 Resistenzen in Europa
  Folgen von Resistenzen  Lösungsvorschläge   |
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| Definition: Antibiotika-Resistenz |
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| Was ist mit "Resistenz" eigentlich gemeint? Dies bedeutet, dass
Antibiotika bei immer mehr Krankheitserregern, den Bakterien, wirkungslos
bleiben. Resistenz bezeichnet in diesem Falle die Unempfindlichkeit von
Bakterien gegenüber Antibiotika. zum Seitenanfang |
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| Entstehung von Resistenzen |
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| Resistenzen gegenüber Antibiotika können u.a. dadurch
entstehen, dass Antibiotika bei zu vielen Menschen angewendet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organsiation, WHO) kritisiert, dass Antibiotika häufig zur Behandlung der falschen Infektion, in der falschen Dosierung und für eine falsche Zeitspanne eingesetzt werden. zum Seitenanfang |
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| Resistenzen in Europa |
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| Infektionskrankheiten stellen nach wie vor, aufgrund der Resistenzbildung
verschiedener Bakterien gegenüber Antibiotika, eine Bedrohung für
die Gesundheit und das Leben der Menschen dar. Auch in den Industrienationen Europas nehmen bakterielle Infektionserkrankungen wieder zu. Gerade in unseren beliebtesten Reisezielen vor der Haustür - Spanien, Italien oder Frankreich - lauert Gefahr in Form von Bakterien. Ein Bakterienstamm, der bei uns noch gut bekämpft werden kann, ist in einem anderen Land vielleicht schon lange resistent. Beispiel Frankreich: Hier ist die Resistenzrate gegen gängige Antibiotika im Vergleich zu Deutschland etwa viermal so hoch. Damit Antibiotika auch in Zukunft ihre Wirksamkeit behalten, rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO: World Health Organsiation) dringend zu einer globalen Strategie. Die von Infektionskrankheiten ausgehende Gefahr kann besser gebannt werden, wenn die Problematik der Resistenz weltweit im Gesundheitswesen und in der Bevölkerung Beachtung findet und verantwortlich mit Antibiotika umgegangen wird. Antibiotika müssen im richtigen Moment, bei der richtigen Infektion, d.h. bei einer bakteriellen Infektion und nicht bei einer Virusinfektion, eingesetzt werden. Zudem sollten Antibiotika in der richtigen Dosierung und der richtigen Zeitspanne eingesetzt werden. zum Seitenanfang |
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| Folgen von Resistenzen |
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| Eine Folge dieser Resistenzen ist, dass Antibiotika bei immer
mehr Krankheitserregern wirkungslos bleiben. In einigen Ländern haben
die Resistenzraten bereits bedrohliche Ausmaße erreicht, resistente
Krankenhauskeime sind bereits ein großes Problem. Auch in Deutschland steigt die Zahl der resistenten Keime: In besonders bedrohlichem Ausmaß nehmen resistente "Krankenhauskeime" zu. So sterben jährlich 40.000 Menschen an Infektionen, die sie sich im Krankenhaus zugezogen haben. Diese hohe Zahl ist auf eine schwache oder nicht ausreichende Immunabwehr zurückzuführen, die für bestimmte Patientengruppen charakteristisch ist. Zu früh geborene Babies haben ein noch nicht ausreichend entwickeltes Immunsystem, ältere Menschen, Organempfänger oder AIDS-Kranke eine geschwächte Abwehr. Krebspatienten sind während der Chemotherapie sehr empfindlich gegenüber Krankheitserregern. zum Seitenanfang |
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| Resistenzen vermeiden - was kann man tun? |
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| Grundsätzlich ist leider niemand davor geschützt, sich
mit resistenten Keimen anzustecken oder selbst Erreger zu beherbergen, die
Resistenzen entwickeln. Der verantwortungsvolle Umgang mit Antibiotika ist sehr wichtig, um die Gefahr einer Antibiotikaresistenz zu minimieren. Hierzu gehört, sowohl Überdosierungen, als auch Unterdosierungen zu vermeiden. Außerdem muss Missbrauch verhindert werden, d.h. Antibiotika sollten nur bei Infektionen angewandt werden, die auch mit antibiotischen Substanzen therapiert werden können. Bei viralen Infekten haben sie beispielsweise keinen therapeutischen Wert. Durch den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika kann somit das persönliche, sowie auch das allgemeine Risiko für eine Resistenzentwicklung bedeutend reduziert werden. Die Entwicklung neuer Antibiotika, d.h. neuer antibiotisch wirksamer Substanzklassen, wird auch in Zukunft ausschlaggebend sein, um im Kampf gegen Resistenzen nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Forschung arbeitet deshalb weltweit permanent mit Hochdruck an der Entwicklung neuer antibiotisch wirksamer Substanzen. zum Seitenanfang |
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